Bundespolizei informiert Reisende über Gefahren an Bahnanlagen

Die Kölner Bundespolizei beteiligt sich in diesen Tagen an einer internationalen Präventionswoche, der sogenannten „Rail Action Week“. Im Rahmen dieser Aktion sprechen Bundespolizisten im Bereich Köln Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz Reisende an, um sie über die Gefahren an Bahnanlagen aufzuklären und zu beraten.

Wie schnell Unfälle an Bahnanlagen passieren können, zeigen drei zurückliegende Fälle, die sich in den vergangenen Monaten im Zuständigkeitsbereich der Kölner Bundespolizei zugetragen haben: Ein 40-jähriger Mann nimmt in Brühl am 5. Januar eine Abkürzung über die Gleise und erleidet lebensbedrohliche Verletzungen. Ein 17-Jähriger klettert am 16. Juni im Bahnhof Köln-Eifeltor auf einen Kesselwagen und erleidet einen Stromschlag. Zwei Väter laufen am 7. August gemeinsam mit ihren Kindern an einer Bahnstrecke im Bereich Engelskirchen entlang – ein 2-Jähriger wird vom Zug erfasst und erleidet lebensgefährliche Verletzungen.

Die Bundespolizei gibt folgende Sicherheitshinweise:

  • Die weiße Linie am Bahnsteig markiert den Sicherheitsabstand!
  • Seien Sie achtsam und halten Sie sich bis zum Halt des Zuges im Aufenthaltsbereich des Bahnsteiges auf!
  • Achten Sie auch auf Markierungen und Warnschilder am Bahnsteig!
  • Das Betreten der Gleise ist verboten!
  • Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt!
  • Skateboard fahren oder Ball spielen ist auf dem Bahnsteig nicht gestattet!
  • Züge haben einen sehr langen Bremsweg und können Hindernissen nicht ausweichen!

Ähnliche Präventionsangebote finden auch in anderen Regionen statt.


red

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