Steine auf Schienenkopf gelegt – Bundespolizei stellt mehrere Jugendliche im Gleisbereich

Die Notfalleitstelle der Deutschen Bahn informierte am Donnerstag (5. September), gegen 15:20 Uhr, die Bundespolizei darüber, dass es auf der Bahnstrecke zwischen Anklam und Greifswald zu einem Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gekommen ist. Kurz zuvor hatte ein Regionalexpress im Bereich Greifswald auf Höhe der Brücke Schönwalder Landstraße mehrere Gegenstände überfahren. Der Lokführer von RE 3310 nahm laut Polizeiangaben ein lautes Krachen wahr. Nur Minuten später meldete ein anderer Lokführer, dass jugendliche Personen bei Bahnkilometer 207,5 und damit nur einige hundert Meter vom ersten Tatort entfernt, Steine auf die Gleise legen würden. Eine Bundespolizeistreife, die den Ereignisort anfuhr, stellte vor Ort eine Gruppe von Jugendlichen fest. Zwei der sechs Personen gaben an, die Steine auf den Schienenkopf gelegt zu haben. Nach einer Belehrung über die Gefahren im Bahnbereich wurden die beiden 14-Jährigen ihren Eltern übergeben. Sie müssen sich jetzt wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafrechtlich verantworten.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt vor derart gefährlichen Handlungen. Das Auflegen von Steinen ist kein „Dummejungenstreich“. Außerdem werden Schottersteine, die von einem Zug überrollt werden, schnell zu gefährlichen Geschossen. Dadurch können Personen, die sich in der Nähe aufhalten, lebensgefährlich verletzt werden.


red

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