Advertisements

EBA erteilt grünes Licht für Streckenausbau der Dresdner Bahn in Brandenburg

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat am 30. August die Planung der Deutschen Bahn für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen der Landesgrenze Berlin/Brandenburg und Blankenfelde genehmigt. Jetzt könne auf dem noch verbliebenen der insgesamt vier Planfeststellungsabschnitte der Dresdner Bahn gebaut werden, teilt die Deutsche Bahn mit.

Auf dem Streckenabschnitt werden zwei neue, elektrifizierte Fernbahngleise und eine Verbindungskurve zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) entstehen. So soll der Flughafen BER vom Berliner Hauptbahnhof ab Dezember 2025 in 20 Minuten erreichbar sein. Die derzeit überwiegend eingleisige S-Bahn-Strecke wird modernisiert und die Endstation Blankenfelde nach Süden verlegt. Über einen kombinierten Bahnsteig für S- und Regionalbahn sollen Reisende in Zukunft einfacher umsteigen können. Die fünf Bahnübergänge im Streckenabschnitt werden geschlossen und durch Eisenbahnbrücken ersetzt. Mahlow und Blankenfelde erhalten beidseitig der Strecke Lärmschutzwände. Zum Teil werden auch Wände zwischen den S- und Fernbahngleisen errichtet.

Die rund 16 Kilometer lange Dresdner Bahn ist Teil der Strecke Berlin–Dresden und existiert bereits seit 1875. Seit 1952 fahren hier keine Fernzüge mehr. Die Dresdner Bahn beginnt südlich des Bahnhofs Berlin Südkreuz, wo die Strecke von der Anhalter Bahn abzweigt, kreuzt nach 8,7 Kilometern die Landesgrenze Berlin/Brandenburg und führt nach Blankenfelde in Richtung Dresden. Sie gehört damit zum europäischen Korridor Orient–östliches Mittelmeer, der die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer verbindet. Die künftige Höchstgeschwindigkeit wird im Stadtgebiet 160 km/h betragen, im Land Brandenburg wird sie auf 200 km/h begrenzt.


red

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: