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Tragischer Personenunfall: Zwei Männer im Bahnhof Neuwied von Güterzug erfasst

Am Freitag (13. September) kam es gegen 14:28 Uhr im rheinland-pfälzischen Bahnhof Neuwied zu einem schrecklichen Personenunfall. Nach Angaben der Bundespolizei war ein 75-jähriger Mann aus zunächst unbekannten Gründen vom Bahnsteig ins Gleis gestürzt. Ein 65-Jähriger eilte ihm zu Hilfe. Im selben Moment fuhr ein Güterzug in den Bahnhof ein. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung wurden beide Männer, die zu einer verreisenden Gruppe von Kegelfreunden gehörten, vom Zug erfasst und tödlich verletzt.

Zahlreiche Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks am Bahnsteig aufhielten, bekamen den Unfall direkt mit und mussten im Anschluss seelsorgerisch betreut werden. Der Lokführer des Unfallzuges und ein weiterer Lokführer eines Gegenzuges standen ebenfalls unter Schock und wurden abgelöst.

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Bundespolizei von einem „sehr bedauerlichen Unfall“ aus. Es gebe keine Hinweise auf eine Straftat, sagte Bundespolizei-Sprecher Stefan Döhn. Möglicherweise habe Alkohol eine Rolle gespielt, berichten lokale Medien. Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Unglücksursache werden von Bundes- und Kriminalpolizei geführt.

Die rechtsrheinische Bahnstrecke war im Bereich des Bahnhofs Neuwied von 14:29 Uhr bis 19:17 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Verspätungen, bzw. Teil- und Totalausfällen zwischen Koblenz und Bonn.


red

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