Waghalsige Aktion – 33-Jährige springt auf Trittbrett von abfahrendem Zug

S-Bahn-Zug bei der Durchfahrt durch einen Bahnhof. (Foto: © Petair / fotolia)

Weil eine 33-Jährige zu ihrem ersten Arbeitstag nicht zu spät kommen wollte, sprang sie am Montagmorgen (16. September) im Bahnhof Marburg auf das Trittbrett eines bereits abfahrenen Zuges. Ein Bahnmitarbeiter, der die lebensmüde Aktion beobachtete, brachte den Zug nach rund 200 Metern wieder zum Stehen. Anschließend öffnete der Triebfahrzeugführer die Zugtüren und nahm die 33-jährige Frau, die unverletzt blieb, mit. In Gießen angekommen, warteten bereits Beamte der Bundespolizei auf die Frau und belehrten Sie über ihr verbotenes und vor allem sehr leichtsinniges Verhalten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen die Frau ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. „Die Gefahr, von dem Trittbrett zu stürzen und vom Zug überrollt zu werden, ist sehr groß“, erklärt Bundespolizei-Sprecher Klaus Arend. „Etwas mehr Zeit für den Weg zum Bahnhof einzuplanen, ist eine gute Investition in die eigene Sicherheit.“


red

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