Bayerische Oberlandbahn bestellt weitere Regionalzüge bei Alstom

Alstom hat einen weiteren Auftrag über die Lieferung von sechs zusätzlichen Regionalzügen des Typs Coradia Lint für die Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB), einer Tochter des Bahnbetreibers Transdev, erhalten. Der Auftragswert liegt nach Herstellerangaben bei 25 Millionen Euro. Bereits 2018 hatten die BOB und Alstom einen Vertrag über die Lieferung von 25 Coradia Lint unterzeichnet. Alle 31 Züge sollen bis 2020 ausgeliefert werden und im bayerischen Oberland auf den Strecken München – Holzkirchen – Lenggries/ Tegernsee/ Bayrischzell verkehren. Die Coradia Lint Dieselzüge werden in einer der weltweit größten Produktionsstätten von Alstom im niedersächsischen Salzgitter gebaut.

„Durch diese zusätzlichen sechs Fahrzeuge vergrößern wir unsere Flotte; dies ermöglicht, dass wir im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, die den SPNV im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, Fahrplanangebot und Kapazitäten ab Ende 2020 ausweiten und unseren Betrieb stabilisieren können“, sagt BOB-Geschäftsführung Fabian Amini.

Die zweiteiligen Züge, die eine Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 140 km/h erreichen, haben eine Sitzplatzkapazität für insgesamt 158 Fahrgäste und 12 Fahrradplätze. Die Züge sind mit Steckdosen, einem Fahrgastinformationssystem und Videoüberwachung ausgestattet.


red

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