25-Jähriger überklettert Brückengeländer und lässt Beine über Oberleitung baumeln

Wie die Bundespolizei mitteilt, hat sich ein 25-Jähriger am Dienstagnachmittag (17. September) im Bereich der Bahnstrecke Gießen – Marburg in extreme Lebensgefahr begeben. Der Mann hatte den Übersteigschutz des Geländers einer Eisenbahnbrücke in Gießen überklettert und saß anschließend unmittelbar auf dem Betonsockel. Er ließ dort seine Beine direkt über dem Gleis baumeln und kam dabei der stromführenden Oberleitung bedrohlich nahe.

© Bundespolizei

Als Beamte des Bundespolizeireviers Gießen und ein DB-Notfallmanager den Ereignisort erreichten, forderten sie den Mann auf, seinen gefährlichen Platz sofort zu verlassen. Der 25-Jährige kam der Aufforderung nach, gab sich allerdings sehr unbekümmert. Die Bundespolizisten haben den Mann über die Gefährlichkeit seines Handelns belehrt und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen ihn eingeleitet. Die Bahnstrecke war aufgrund des Vorfalls für wenige Minuten gesperrt.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass das Überklettern bzw. Umgehen von Sicherheitsabsperrungen verboten und absolut lebensgefährlich ist. Bahn-Oberleitungen führen eine Spannung von 15.000 Volt, das sind 65-mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Schon ein zu geringer Mindestabstand kann ausreichen, um einen Stromschlag zu erleiden, der nicht selten tödlich endet.


red

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