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Autofahrer übersieht Regionalzug an unbeschranktem Bahnübergang – keine Verletzten

An einem Bahnübergang bei Pützfeld, in der Gemeinde Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, ereignete sich am Mittwochmittag (18. September) ein gefährlicher Zwischenfall. Laut einer Mitteilung der Bundespolizei hatte dort ein 45-jähriger Pkw-Fahrer einen herannahenden Regionalzug übersehen. Beim Überqueren des mit einem Andreaskreuz gesicherten, unbeschrankten Bahnübergangs stieß der Pkw mit dem Zug zusammen. Der Triebfahrzeugführer hatte kurz vor der Kollision noch einen Achtungspfiff abgegeben und eine Schnellbremsung eingeleitet. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto zur Seite geschleudert. Die beiden Insassen des Pkw, der Fahrer und seine Begleiterin, wurden nicht verletzt. Auch die Fahrgäste des Zuges und der Triebfahrzeugführer blieben nach Polizeiangaben unverletzt.

Der Sachschaden am Pkw wird auf rund 6.000 Euro, der am Zug auf bis zu 10.000 Euro geschätzt. Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr, bzw. Teil- und Totalausfällen. Am Unfallort waren Kräfte des Rettungsdienstes sowie Beamte der Bundespolizei Trier und der Polizeiinspektion Adenau im Einsatz.


red

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