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ODEG setzt auch auf Fachkräfte mit Migrationshintergrund

Der Fachkräftemangel im Eisenbahnbereich ist groß. Aus diesem Grund fokussiert sich die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) nach eigenen Angaben nicht nur auf deutsche Bewerber, sondern auch auf Personen mit Migrationshintergrund. Wie das private Eisenbahnverkehrsunternehmen kürzlich mitteilte, habe man mit Menschen aus aller Welt – beispielsweise aus Asien, Osteuropa oder Afrika – bereits „sehr gute Erfahrungen“ sammeln können. „Alle Kollegen mit internationalen Wurzeln arbeiten bereits erfolgreich bei der ODEG und sind bestens im Team integriert“, heißt es. Um daran anzuknüpfen, hat die ODEG in diesem Jahr ein Kooperationsprojekt mit der Bundesagentur für Arbeit sowie der WIPA GmbH Berlin, einem nationalen Bildungsunternehmen mit Fokus auf die Sparten Wirtschaft und Sprache, gestartet. Die Kooperation unterstützt Migranten dabei, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Rahmen der Zusammenarbeit lernen interessierte Teilnehmer bei der WIPA deutsch mit dem Fokus auf Eisenbahn sowie Technik und knüpfen gleichzeitig erste berufliche Kontakte zur ODEG. Mit der Niveaustufe B2 und anschließendem Spezialsprachmodul seien die Bewerber optimal vorbereitet, die Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer oder Servicemitarbeiter im Nahverkehr bei der ODEG absolvieren zu können. Um die soziale berufliche Integration zu erleichtern, werden alle Teilnehmer während der Qualifikation betreut. Nach abgeschlossener Qualifizierung erwarte die Teilnehmer „ein zukunftssicherer, nach Tarif bezahlter Job“ bei der ODEG bzw. in der Eisenbahnbranche. Erstmalig wird nun von Oktober bis Dezember 2019 das Spezialmodul „Gewerbetechnik Transport und Verkehr“ bei der WIPA angeboten, welches explizit die Sprachschüler auf die anschließende Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer im Januar 2020 bei der ODEG vorbereitet. Gemeinsames Ziel sei es, dass alle Migranten nach der Ausbildung einen sicheren Arbeitsplatz bei der ODEG erhalten.


red

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