Streifenwagen an Bahnübergang von Zug erfasst – Polizeibeamtin leicht verletzt

An einem unbeschrankten Bahnübergang im oberfränkischen Selb sind am Dienstagnachmittag (24. September), gegen 14:30 Uhr, ein Triebwagen von agilis und ein Funkstreifenwagen der Polizei Marktredwitz zusammengestoßen. Am Steuer des Einsatzfahrzeugs saß ein 59-jähriger Beamter. Eine ebenfalls im Pkw befindliche 46-jährige Polizistin, die sich auf dem Beifahrersitz befand, erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Insassen des Zuges, 14 Schüler, ein Zugbegleiter und der Triebfahrzeugführer, blieben unverletzt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls sei der Zug nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs gewesen, weil er kurz zuvor erst von einem Bahnhof in der Nähe losgefahren sei. Durch die Kollision wurde das Polizeiauto etwa um 45 Grad zur Seite gedreht und im linken Frontbereich erheblich beschädigt. Der Sachschaden am Streifenwagen wird auf rund 35.000 Euro, der am Zug auf etwa 11.000 Euro geschätzt.

Nach Angaben eines Polizeisprechers befanden sich die beiden Beamten „auf einer normalen Streifenfahrt“ und überquerten den Bahnübergang „ohne Sonder- und Wegerechte“. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.


red

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