Technische Störung legt voll besetzten ICE lahm – 600 Reisende evakuiert

Aufgrund einer technischen Störung konnte am Mittwochabend ICE 552 seine Fahrt von Berlin nach Köln nicht fortsetzen. Der Zug musste in der Nähe von Nauen evakuiert werden. Die rund 600 Reisenden setzten ihre Fahrt mit einem Ersatzzug fort. Es entstand eine Verspätung von mehr als 300 Minuten.


Ein ICE der Deutschen Bahn mit rund 600 Reisenden ist am Mittwochabend (25. September), gegen 19:15 Uhr, in der Nähe von Nauen (Brandenburg) aufgrund einer technischen Störung liegen geblieben. Medienberichten zufolge habe es ein Problem mit dem Stromabnehmer des Zuges gegeben. Kurz nach der Abfahrt aus dem Bahnhof Berlin-Spandau habe sich der Stromabnehmer gesenkt, sagte eine Bahnsprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem Zug handelte es sich um ICE 552, der auf dem Weg von Berlin nach Köln war.

Den Berichten zufolge hatte sich die Evakuierung verzögert, weil offenbar einige Fahrgäste einfach aus dem defekten ICE ausgestiegen seien. Aus diesem Grund konnte der angeforderte Ersatzzug zunächst nicht heranfahren, da sich Personen im Gleisbereich aufhielten. Einsatzkräfte von Bundespolizei und Feuerwehr mussten die Strecke zuerst räumen. Um ca. 22:15 Uhr, nach etwa drei Stunden, konnten die Reisenden in den Ersatzzug umsteigen und ihre Fahrt gegen 23:45 Uhr fortsetzen. Der Ersatz-ICE erreichte Köln Hbf gegen 4:50 Uhr mit einer Verspätung von über 330 Minuten. Die ursprüngliche Ankunftszeit von ICE 552 in Köln wäre laut Fahrplan um 23:12 Uhr gewesen.


red – letzte Aktualisierung: 26. September 2019, 4:58 Uhr

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