Bahnhofsmission feiert Jubiläum – Lutz: „125 Jahre voller Menschlichkeit, Trost und Nächstenliebe“

1894 wurde am Schlesischen Bahnhof, dem heutigen Berliner Ostbahnhof, die erste Bahnhofsmission gegründet. Und genau dort feierte die Bahnhofsmission am Freitag (27. September) ihr 125-jähriges Bestehen. Die Deutsche Bahn und die Deutsche Bahn Stiftung gratulierten ihrem wichtigen und langjährigen Partner zum Jubiläum.


Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG:

„125 Jahre Bahnhofsmission – das sind 125 Jahre voller Menschlichkeit, Hilfe, Nächstenliebe, Trost und Hoffnung. Wir als Deutsche Bahn stehen voll und ganz zu unserem Engagement. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir uns jetzt mit einem neuen Grundlagenvertrag zu der freundschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit bekennen und sie auf ein sicheres, verlässliches Fundament gegenseitiger Wertschätzung stellen.

Ich danke allen Helfern und bin stolz, dass sich auch viele Beschäftigte der Deutschen Bahn ehrenamtlich engagieren.“

Im Rahmen des Festaktes zum 125-jährigen Jubiläum unterzeichneten die Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission und die Deutsche Bahn einen neuen Grundlagenvertrag, in dem sich beide Partner zueinander bekennen. Nach Angaben der Deutschen Bahn wird der Konzern der Bahnhofsmission auch künftig unter anderem Räume in über 100 Bahnhöfen mietfrei zur Verfügung stellen. Diese Räume sind erste Anlaufstellen, Zufluchtsorte, Aufwärmstationen und Zentren der Begegnung.

Zum Jubiläum gratuliert die Deutsche Bahn Stiftung mit der Wanderausstellung „125 Jahre Bahnhofsmission“, die bis zum 10. Oktober noch im Berliner Ostbahnhof zu finden ist. Auf rund 20 Quadratmetern Fläche werden Infotafeln mit Fotografien, Leuchtrahmendisplays und Monitorwänden ausgestellt, die einen Überblick über die Geschichte der Bahnhofsmission geben. Die Ausstellung wird 2019 noch in Dresden und Frankfurt am Main und 2020 an weiteren deutschen Bahnhöfen zu sehen sein.


red

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