Mann steht vor Regionalzug im Gleis – Lokführer muss Schnellbremsung einleiten

Einem 38-Jährigen aus Gersfeld ist seine waghalsige und lebensgefährliche Aktion beinahe zum Verhängnis geworden. Laut Polizeiangaben hatte der Mann am Donnerstag (3. Oktober) bei Hettenhausen mitten auf der Bahnstrecke Fulda–Gersfeld (Rhön) gestanden. Als der Lokführer eines herannahenden Regionalzuges die Person erkannte, leitete er umgehend eine Schnellbremsung ein und kam knapp vor dem Mann zum Halten. Verletzt wurde zum Glück niemand. Auch die Zuginsassen kamen mit dem Schrecken davon.

Beamte des Bundespolizeireviers Fulda nahmen den etwas orientierungslos wirkenden Mann, bei dem es sich um einen eritreischen Asylbewerber handelte, in Gewahrsam. Hinzu kam, dass der 38-Jährige offensichtlich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest konnte wegen seiner körperlichen Verfassung nicht durchgeführt werden. Die Bundespolizisten belehrten den Mann und brachten ihn anschließend aus dem Gefahrenbereich.

Zwei nachfolgende Züge verspäteten sich durch den Vorfall um rund eine halbe Stunde. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.


red

Advertisements