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Deutsche Bahn erweitert Fernverkehrsangebot in Ostdeutschland

Ab Mitte Dezember geht Deutschlands neue Intercity-Linie Dresden – Berlin – Rostock stufenweise, mit zunächst zehn Fahrten täglich, an den Start. Ab März 2020 wird der Verkehr dann auf einen Zwei-Stunden-Takt zwischen 6 und 22 Uhr mit täglich 16 Fahrten erweitert. Zu den Zwischenhalten gehören Elsterwerda, Oranienburg, Neustrelitz und Waren (Müritz). Im Mai 2020 sollen dann auch noch Warnemünde und der Berliner Flughafen Schönefeld hinzukommen. „Wir wollen Schritt für Schritt Angebot und Kapazitäten des Schienenverkehrs in Deutschland ausbauen“, sagt DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber und ergänzt: „Mit mehr Fernverkehr wird die Strategie einer starken Schiene für viele Menschen in Ostdeutschland in den kommenden Jahren konkret erlebbar.“

Das neue Angebot in den Ländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen bedeutet vor allem kürzere Reisezeiten: So dauert die Fahrt von Berlin nach Rostock künftig nur noch zwei Stunden und die Fahrt von Dresden zum Flughafen Berlin Schönefeld rund 90 Minuten.

Ab dem 8. März 2020 sollen für die neue Fernverkehrslinie Doppelstockzüge vom Typ KISS eingesetzt werden. Die Deutsche Bahn übernimmt dazu mehrere Triebwagen aus dem Bestand der österreichischen Westbahn. Anschließend erfolgt die Anpassung der Fahrzeuge an die DB-Standards – vom Reservierungssystem bis zum Außendesign. Bis die künftigen Doppelstockzüge jedoch im Einsatz sind, wird die neue Linie zunächst mit Intercitys der ersten Generation starten.


red, Titelfoto: Deutsche Bahn

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