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12.000 Tonnen Grundschotter für viergleisigen Ausbauabschnitt Hallstadt

Die Bauarbeiten für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Ebensfeld im Abschnitt Hallstadt schreiten voran: Vom 10. Oktober bis Mitte November werden schwere Lkws insgesamt 12.000 Tonnen Grundschotter für die neuen Gleise anliefern. Der Schotter wird zunächst zwischengelagert. Der anschließende Einbau und die Verteilung werden bis Dezember andauern. Bei diesen Arbeiten kommen Radlader, Gräter, Bagger, Traktoren und Lkw zum Einsatz.

Außerdem erfolgen Gründungsarbeiten für die Oberleitungsmasten zwischen Kemmern und Hallstadt. Damit der Zugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, finden diese Arbeiten während einer Sperrung der Bahnstrecke statt. Aus diesem Grund verkehren in den Nächten zwischen dem 19. und 21. Oktober sowie zwischen dem 26. und 28. Oktober jeweils ab etwa 23 Uhr keine Züge. Die Sperrung dauert bis sonntags 6:10 Uhr bzw. bis montags 4:20 Uhr an. Anwohner müssen in dieser Zeit mit Lärmbelästigungen rechnen.

Der Abschnitt Hallstadt ist Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Sie war mit Fertigstellung der Neubaustrecken Ebensfeld–Erfurt und Erfurt–Leipzig/Halle (Saale) im Projekt VDE 8 Ende 2017 eröffnet worden. Derzeit folgt abschnittsweise der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und Ebensfeld. Die Geschwindigkeit ab Ebensfeld in Richtung Süden wird durch den Ausbau auf bis zu 230 km/h für die Fernbahngleise erhöht, die Kapazität vergrößert.


red, Titelfoto: DB AG/MvC@Hallstadt

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