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Deutsche Bahn setzt ab Dezember mehr ICE-Züge ein

Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember will die Deutsche Bahn die Vertaktung zwischen den Metropolregionen in Deutschland weiter erhöhen. Zur Verbesserung des Angebots und der Platzkapazität sollen mehr Züge auf den wichtigen ICE-Linien zum Einsatz kommen. Laut DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber sei der Fahrplan 2020 „ein weiterer Meilenstein zur Stärkung der Schiene und der nächste Schritt in Richtung Deutschland-Takt.“

Zur Angebotsverbesserung gehört unter anderem die Einführung eines Stundentaktes auf den ICE-Linien Berlin–Erfurt–München und Berlin–Braunschweig–Frankfurt/Main. Darüber hinaus sollen weitere Sprinter- und Verstärkerzüge den bestehenden Stundentakt auf besonders nachfragestarken Verbindungen wie Hamburg–Rhein/Ruhr ergänzen. Nach DB-Angaben erhöht sich damit das Angebot zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen um 15 Prozent. Das Angebot zwischen Berlin und München sowie zwischen Hamburg und Köln wird um jeweils rund 10 Prozent gesteigert. In einem weiteren Schritt will die DB ab Ende 2021 erstmals im 30-Minuten-Takt zwischen Hamburg und Berlin verkehren.

Mit dem neuen Fahrplan ist auch der verstärkte Einsatz der neuen ICE 4-Züge vorgesehen. Vor allem die Verbindung Hamburg–Frankfurt/Main–Karlsruhe–Basel–Zürich–Chur soll künftig weitestgehend mit der neuesten ICE-Generation bedient werden. Ab Juni 2020 folgt dann die Verbindung Berlin–Frankfurt/Main–Karlsruhe–Basel–Bern–Interlaken. Die Triebzüge vom Typ ICE 4 verfügen über eine höhere Sitzplatzkapazität und ermöglichen eine Fahrradmitnahme. Wie das Unternehmen erklärt, kommt derzeit alle drei Wochen ein fabrikneuer Zug auf die Schiene. Insgesamt hat die Deutsche Bahn 137 Züge dieses Typs bestellt. Bereits im kommenden Jahr soll die ICE-Flotte insgesamt über 300 Fahrzeuge umfassen.


red, Titelfoto: DB AG

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