Polizei und Rettungsdienst trainieren Anti-Terror-Einsatz am Nürnberger Hbf

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15./16. Oktober) führen Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei mit Unterstützung der Deutschen Bahn, der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, der Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienste eine Übung mit mehreren unterschiedlichen, fiktiven Terror-Anschlagsszenarien durch. Insgesamt werden rund 1.000 Einsatzkräfte in die Übung eingebunden und das Vorgehen gegen terroristische Täter sowie die Rettung und Versorgung Verletzter in einer komplexen und lebensbedrohlichen Einsatzlage unter realistischen Bedingungen trainieren. Durch den Einsatz von Übungsmunition (Platzpatronen) und gespielten Hilferufen wird es zu einer entsprechenden Geräuschkulisse kommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.

In der Zeit von ca. 20:30 bis 05:00 Uhr werden die West- und Mittelhalle, Ober- und Untergeschoss sowie die Bahnsteige 1 bis 5 des Hauptbahnhofs für die Öffentlichkeit gesperrt. Weiterhin werden im Laufe des Tages auch die Eilgutstraße, die Celtisunterführung und der südliche Teil des Bahnhofsvorplatzes gesperrt. Der Zugang zu den Gleisen ist über die Osthalle und den Südostausgang möglich.


red, Titelfoto: DB AG (Archiv)

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