Rangelei im Führerstand – Lokführer leitet Schnellbremsung ein

Eine Rangelei im Führerstand einer Regionalbahn hat am Donnerstag (17. Oktober) gegen 11:30 Uhr zu einer Schnellbremsung auf Höhe des Bahnhofs Metzingen geführt.


Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll es zunächst zwischen einem 22-jährigen kamerunischen Staatsangehörigen und dem Zugbegleiter der Regionalbahn nach Metzingen zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, da der junge Mann keinen Fahrschein vorzeigen konnte. Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn entfernte sich anschließend von dem Reisenden, der ihm daraufhin offenbar bis in den Führerstand folgte. Dort soll es zwischen beiden Personen zu einer Rangelei gekommen sein, sodass der Lokführer des Zuges eine Schnellbremsung einleitete. Eine alarmierte Streife der Landespolizei nahm den 22-Jährigen mit Ankunft des Zuges am Bahnhof Metzingen vorläufig fest und übergab ihn kurz darauf an eine Streife der Bundespolizei. Alle Personen blieben unverletzt.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen sowie des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.


red, Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild)

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