FlixMobility erweitert Fernzugangebot in Deutschland und expandiert ins Ausland

FlixMobility baut sein Zugangebot weiter aus: Ab Dezember sollen die grünen Züge der Marke FlixTrain weitere Halte in Deutschland anfahren. Zudem will das Unternehmen in Europa expandieren.


Der Reiseanbieter FlixMobility erweitert sein Fernzugangebot und wird ab Dezember weitere Halte anfahren: So kommen auf der Strecke zwischen Berlin und Stuttgart die Unterwegshalte Halle (Saale), Erfurt, Eisenach und Gotha hinzu. Die bisherige Verbindung von Berlin nach Köln wird ebenfalls um die Stopps Lutherstadt Wittenberg und Leipzig sowie Aachen erweitert.

Auf der Strecke zwischen Hamburg und Köln will das Unternehmen künftig eine neue Expressverbindung anbieten. Die Fahrt zwischen den beiden Metropolen soll dann nur noch gut dreieinhalb Stunden dauern. Bislang beträgt die Fahrzeit über vier Stunden.

Ab dem Frühjahr 2020 soll der FlixTrain zudem auch zwischen Hamburg und Stuttgart verkehren. Die neue Verbindung soll über Hannover, Göttingen, Kassel-Wilhelmshöhe, Fulda, Frankfurt(Main), Darmstadt und Heidelberg führen. Bis zum Sommer sollen dort drei Abfahrten pro Tag und Richtung angeboten werden.

Expansion ins europäische Ausland

Ab dem kommenden Jahr will FlixMobility mit ersten Zügen auch in Schweden verkehren. Noch in der ersten Jahreshälfte 2020 sollen auf den Strecken Stockholm – Malmö und Stockholm – Göteborg grüne Züge fahren. „Wir sehen eine große und stetig wachsende Nachfrage an Zugverbindungen in Schweden. FlixTrain wird auch hier eine günstige und komfortable Reisealternative bieten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilitätswende leisten“, so André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer FlixMobility.

Im Frühjahr 2019 stellte FlixTrain seine vorläufigen Pläne für den französischen Schienenmarkt vor. Aktuell führt die nationale Regulierungsbehörde ARAFER für ausgewählte Strecken Wirtschaftlichkeitsprüfungen durch; im Jahr 2020 will FlixMobility die Möglichkeiten für den französischen Markt bewerten. Liberalisiert wird der Eisenbahnmarkt in Frankreich im Jahr 2021. „Die Liberalisierung ist für uns eine große Chance, den französischen Fahrgästen ein noch besseres Mobilitätsangebot zu machen“, so Schwämmlein.

In Deutschland fährt FlixTrain derzeit mit ehemaligen Reisezügen der Deutschen Bahn, die eigens renoviert wurden. Für die zukünftige Expansion im In- und Ausland wird eine Kombination von zusätzlichen, renovierten Wagen und brandneuen Zügen angestrebt. Der Mobilitätsanbieter befindet sich nach eigenen Angaben hierzu bereits in ersten Gesprächen mit einer Reihe von Zugherstellern. FlixTrain strebt an, alle Züge mit 100% erneuerbarer Energie zu betreiben, wie dies bei den Zügen in Deutschland bereits der Fall sei.


red, Titelfoto: FlixMobility (Archiv)

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