Stark alkoholisierte Frau randaliert im ICE

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte am Samstag (26. Oktober) die Bundespolizei über eine randalierende Frau in einem ICE. Der Zug befand sich auf der Fahrt von München nach Berlin. Die 33-Jährige soll Gegenstände durch den Zug geworfen und andere Mitreisende lautstark belästigt haben. Aufgrund des Vorfalls schloss der Zugbegleiter die Frau von der Weiterfahrt aus. Eine Streife der Bundespolizei nahm sie am Hauptbahnhof in Halle in Empfang. Auf dem Weg zur Wache hat die 33-Jährige offenbar versucht, die Beamten per Faustschlag anzugreifen. Da sie um sich schlug, musste sie zunächst gefesselt werden. Auf der Dienststelle folgten weitere zahllose Beleidigungen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille.

Da die Beschuldigte derzeit keinen festen Wohnsitz hat, riefen die Beamten die zuständige Staatsanwaltschaft an und schlugen die Durchführung eines sogenannten beschleunigten Verfahrens vor. Dieses wurde jedoch abgelehnt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die kenianische Staatsangehörige von einer Familienangehörigen abgeholt. Die Frau erhielt Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

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