S-Bahn München setzt Ersatzfahrzeuge der Baureihe ET 425 ein – Weitere Taktverstärker unterwegs

Bei der Münchner S-Bahn kommen neben den bekannten Fahrzeugen der Baureihen ET 423 und ET 420 seit Ende Oktober auch vier ET 425 zum Einsatz. Diese Züge verkehren aktuell auf der Linie S20 zwischen München-Pasing und Höllriegelskreuth. Die vierteiligen und 160 km/h schnellen Triebzüge wurden aufgrund der angespannten Fahrzeugsituation in München von der S-Bahn Rhein-Main aus Frankfurt ausgeliehen.

Ab dem 11. November sollen auch auf der Linie S8 wieder mehr Taktverstärker für einen 10-Minuten-Takt sorgen. Insgesamt werden auf dieser Linie elf Fahrten angeboten – vier morgens, sieben abends. Zu den zwölf Fahrten, die seit dem 21. Oktober auf der S3 wieder im Fahrplan stehen, sollen nun auch hier sieben weitere Taktverstärker-Züge hinzukommen – vier zur morgendlichen Berufsverkehrszeit und drei am Abend.

© Bahnblogstelle

In den letzten Monaten waren zahlreiche Taktverstärker-Züge ausgefallen. S-Bahn-Chef Heiko Büttner hatte im Oktober erklärt, dass man bis zum Fahrplanwechsel im Dezember wieder zum Regelfahrplan zurückkehren wolle.

Wie das Unternehmen erklärt, konnten durch Optimierungen in den vergangenen Wochen bereits erste Verbesserungen für die Fahrgäste erzielt werden. Die S-Bahn München hatte eine eigens eingerichtete Taskforce unter Vorsitz des bayerischen Bahnchefs Klaus-Dieter Josel eingesetzt. Das Programm zur Wiederaufnahme der Taktverstärker läuft „mit Nachdruck weiter“. Zusätzliche Kräfte aus dem DB-Verbund sollen die Wartung und Instandhaltung der Züge in der Werkstatt beschleunigen. Um das Werkstatt-Team zudem weiter zu unterstützen, intensiviert das Unternehmen nach eigenen Angaben die Maßnahmen zur Qualifizierung neuer Mitarbeiter. Für eine weitere Entlastung soll auch der Einsatz weiterer Züge der Baureihe ET 420 sorgen, deren notwendiger Umbau ebenfalls weiter „auf Hochtouren“ läuft.


red, Titelfoto: DB AG

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