Bundespolizei ermittelt nach Angriff auf Zug – Unbekannte bewerfen ICE bei Tempo 200 mit Steinen

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen, nachdem am Samstagnachmittag (9. November) ein ICE bei voller Fahrt mit Gegenständen beworfen wurde. Durch den Vorfall wurden zwei Seitenscheiben beschädigt.


Bislang Unbekannte Täter haben am Samstag gegen 16:43 Uhr ICE 971 auf der Fahrt von Hamburg nach Hannover mit Gegenständen beworfen und dabei zwei Seitenscheiben auf der rechten Seite eines Mittelwagens beschädigt. Die Fensterscheiben splitterten, wurden aber nicht durchschlagen. Aus Sicherheitsgründen wurde der Zug wenig später in Uelzen geräumt und außer Betrieb gesetzt. Die rund 350 Reisenden mussten ihre Fahrt mit nachfolgenden Zügen fortsetzen.

Nach Angaben der Bundespolizei geschah der Vorfall zwischen den Bahnhöfen Bienenbüttel und Bad Bevensen. Der ICE war dort mit 200 km/h unterwegs. Die Einschläge stammen laut den Ermittlern vermutlich von Steinwürfen.

Mögliche Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Bremen unter der Telefonnummer 0421/162995 zu melden.


red, Titelfoto: Bundespolizei

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