Alstom erhält Auftrag über 19 Triebzüge für das Karlsruher Netz

Der Zughersteller Alstom und DB Regio haben einen Vertrag über die Lieferung von 19 Regionalzügen für das „Karlsruher Netz 7b“ unterzeichnet. Die Bestellung, die im Auftrag des Landes Baden-Württemberg erfolgt, hat einen Wert von rund 120 Millionen Euro und umfasst 13 fünfteilige und sechs dreiteilige Fahrzeuge vom Typ Coradia Continental. Gebaut werden die neuen Züge am Alstom-Standort in Salzgitter; sie sollen ab Dezember 2022 schrittweise auf verschiedenen Strecken ab Karlsruhe nach Heilbronn, Achern sowie über Freudenstadt nach Herrenberg eingesetzt werden. Die Züge seien speziell für steile Streckenabschnitte ausgelegt, um die ungewöhnlichen Steigungen im Schwarzwald zu bewältigen. Laut Herstellerangaben verfügen die neuen Fahrzeuge über großzügige Mehrzweckbereiche in jedem Wagen sowie Fahrradstellplätze.

Nach der Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum der Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) über und werden für die Laufzeit des Verkehrsvertrages von 13 Jahren von DB Regio gepachtet.

Der Coradia Continental gehört zu Alstoms Coradia-Reihe, von der bisher mehr als 2.400 Fahrzeuge verkauft wurden. In den Ländern Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden und Kanada sind derzeit rund 1.900 Züge der Coradia-Reihe im Einsatz.


red, Titelfoto: Alstom

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