Fünf Gleisarbeiter bei Arbeitsunfall in der Schweiz verletzt

Vor rund zwei Wochen hat sich auf der Bahnstrecke zwischen Sargans und Bad Ragaz im Bereich einer Gleisbaustelle ein Arbeitsunfall ereignet. Bei dem Vorfall wurden fünf Gleisarbeiter verletzt. 


In der Nacht zum 5. November hat sich auf einer Gleisbaustelle in der Schweiz gegen 2 Uhr ein Arbeitsunfall ereignet. Nach Angaben der Kantonspolizei St. Gallen waren mehrere Gleisarbeiter damit beschäftigt, alte Bahnschwellen gegen neue auszutauschen. Die alten verluden sie auf insgesamt zwölf Bauzugwagen. Anschließend sollte eine Komposition, bestehend aus zwei Lokomotiven, die vollen Waggons zurück nach Sargans befördern.

Der Lokführer, der sich auf dem hinteren der beiden Triebfahrzeuge befand, musste zurücksetzen, um die Loks mit den Waggons zu kuppeln. Dabei war er auf die Anweisungen eines Hilfslokführers angewiesen, der sich in der vorderen Lok befand und Blickkontakt zum Bauzug hatte. Aufgrund von Abspracheproblemen zwischen den beiden Lokführern prallten die Triebfahrzeuge mit geringer Geschwindigkeit auf den ersten Waggon. Durch den Aufprall ging ein Ruck durch den Bauzug; fünf Gleisarbeiter stürzten dabei von den Waggons zu Boden oder auf die geladenen Bahnschwellen. Die Männer im Alter zwischen 19 und 50 Jahren wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Vier der Arbeiter konnten das Krankenhaus später wieder verlassen. Ein 45-jähriger Mann musste zunächst zur weiteren Versorgung in ärztlicher Behandlung bleiben.


red, Titelfoto: Kantonspolizei St. Gallen

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