Polizei verhaftet 17-jährigen Tatverdächtigen nach Brand in Wormser Lokschuppen

Nach dem Brand in einem Lokschuppen in der Nähe des Wormser Hauptbahnhofs, hat die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen verhaftet. Er steht im Verdacht, im ehemaligen Bahngebäude ein Feuer gelegt zu haben. Glücklicherweise wurde bei dem Brand am 8. November niemand verletzt.


Im Anschluss an die Löscharbeiten haben Experten der Kriminalpolizei Worms mit der Spurensuche begonnen. Bei den Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine Brandstiftung. Daraufhin wurde am 12. November eine Ermittlungsgruppe zur Tataufklärung eingerichtet. Bereits einen Tag später, am 13. November, haben Polizeibeamte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mainz einen 17-Jährigen aus Worms festgenommen. Der Jugendliche steht nach Polizeiangaben im dringenden Tatverdacht, gemeinsam mit zwei weiteren Tatbeteiligten im Alter von 15 und 22 Jahren, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben. Die Ermittlungen zur konkreten Beteiligung der Tatverdächtigen dauern an.

Der 17-jährige Jugendliche wird zudem beschuldigt auch die vorangegangenen Brände in der Lokhalle vom 19. und 24. Oktober 2019 gelegt zu haben. Im Anschluss an seine Festnahme hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Mainz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in einer Jugendstrafanstalt.

Der entstandene Sachschaden wurde ersten Schätzungen zufolge auf rund 500.000 Euro geschätzt. Nach Informationen des SWR wurde das Gebäude von einem Eisenbahnverein gepachtet, um dort historische Schienenfahrzeuge zu restaurieren. In der Halle befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes zwei alte Loks, drei Waggons und drei Lkws.


red, Titelfoto: Eisenbahn.tv

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