81-Jährige verwechselt Gleise mit Straße – Regionalzug erfasst Pkw

Weil eine 81-jährige Autofahrerin am Donnerstagmorgen (21. November) gegen 7:30 Uhr die Gleise mit der Straße verwechselte, geriet sie an einem Bahnübergang in Mönchengladbach, im Stadtteil Wickrath, mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab. Sie konnte ihr Auto unverletzt verlassen. Kurz darauf wurde das Fahrzeug von einem herannahenden Regionalexpress, der von Aachen kommend in Richtung Düsseldorf unterwegs war, erfasst. Der Lokführer hatte noch vergeblich versucht, eine Kollision per Schnellbremsung zu verhindern. Der Pkw wurde rund 400 Meter weit mitgeschleift.

Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt etwa 150 Fahrgäste, von denen sieben leicht verletzt wurden. Einige klagten nach Angaben der Feuerwehr über Nacken- bzw. Rückenschmerzen. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Drei von ihnen wurden zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus transportiert.

Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bundespolizei evakuierten den Zug. Die Reisenden wurden mit Ersatzbussen weiterbefördert. Die Bahnstrecke zwischen Aachen und Mönchengladbach war im Bereich der Unfallstelle bis zum Mittag gesperrt. Es kam zu Beeinträchtigungen auf den Linien RE4 und RB33. Die Feuerwehr unterstützte bei der Bergung des Pkw und übergab die Einsatzstelle anschließend dem Notfallmanager der Deutschen Bahn.


red, Titelfoto: Einsatzkräfte

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