Nach Zugentgleisung in München: Bergungsarbeiten abgeschlossen – Instandsetzung der Infrastrukturanlagen wird Tage dauern

Die Bergung der zwei Regionalzugwagen, die am Freitagnachmittag (22. November) um kurz nach 16 Uhr in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs entgleisten, ist weitgehend abgeschlossen. Mehrere Spezialfahrzeuge und ein Kran waren im Einsatz und hoben die Drehgestelle der Wagen wieder aufs Gleis. Anschließend wurden die Wagen abgeschleppt.

Nach Angaben der Deutschen Bahn laufen aktuell noch Nacharbeiten, so müssen etwa die Oberleitungen wieder in Position gebracht werden. Parallel dazu begutachten Experten der DB die entstandenen Schäden. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind drei Weichen beschädigt worden. Im betroffenen Bereich müssen Schienen, Schwellen und weitere Einrichtungen wie etwa Weichenantriebe repariert oder ausgetauscht werden. Die Instandsetzung der beschädigten Infrastrukturanlagen wird voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen, heißt es.

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Eingeschränkter Zugverkehr zwischen München Hbf und München Ost

Seit dem späten Samstagnachmittag sind wieder eingeschränkt Zugfahrten zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof möglich. Züge des Fernverkehrs verkehren teilweise wieder auf ihrem Regelweg, einzelne Züge werden noch umgeleitet oder enden am Ostbahnhof. Züge des Regionalverkehrs aus und in Richtung Südosten (Rosenheim, Kufstein, Salzburg, Mühldorf) enden bzw. beginnen weiterhin am Ostbahnhof.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle

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