Regionalzug erfasst Schafsherde mit mehr als 40 Tieren – Fahrgäste bleiben unverletzt

Eine Schafsherde, bestehend aus 43 Tieren, hat am Dienstagabend (26. November) auf der Bahnstrecke zwischen den Ortschaften Collenberg und Freudenberg einen Bahnunfall verursacht. Nach Angaben der Bundespolizei erfasste ein dort verkehrender Regionalzug die Tiere. Der Triebfahrzeugführer meldete den Vorfall. Im Regionalzug befanden sich zum Unfallzeitpunkt vier Reisende, die unverletzt blieben. Den alarmierten Rettungskräften der Bundes- und Landespolizei sowie der örtlichen Feuerwehren bot sich nach eigenen Angaben ein schreckliches Bild. Nur drei der insgesamt 43 Tiere, die zuvor aus einem Gehege im Landkreis Miltenberg ausgebrochen waren, hatten den Aufprall überlebt. Die Kadaver der toten Schafe mussten aus dem Gleisbereich abtransportiert werden. Die eingleisige Bahnstrecke konnte nach den Aufräumarbeiten in der Nacht zu Mittwoch gegen 01:00 Uhr wieder freigegeben werden.

Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei hatte der Zug die Tiere mit einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern erfasst. Wie die Tiere aus dem nahegelegenen Gehege, rund 500 Meter von der Unfallstelle entfernt, entkommen konnten, wird noch ermittelt.


red, Titelfoto: H.D.Volz / Manuel Schlarmann / Pixelio (Symbolbild)

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