Zuggebundene Einstiegshilfen sorgen beim ICE 4 für Probleme – Hersteller Siemens will nachbessern

Die im ICE 4 verbauten Einstiegshilfen – die sogenannten Hublifte, die den Zustieg für mobilitätseingeschränkte Reisende erleichtern sollen, haben offenbar einige Probleme. Wie die „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.“ auf ihrem Twitter-Account schreibt, sollen die zuggebundenen Einstiegshilfen „störanfällig“ und damit „praktisch unbenutzbar“ sein. Unter Bahnmitarbeitern gebe es sogar ein Benutzungsverbot, werde gemunkelt. Zughersteller Siemens Mobility, der die neue ICE-Generation baut und auch die Hublifte für den ICE 4 liefert, verweist auf die Komplexität der Technik und verspricht Besserung. In einer Antwort auf den Tweet von @bahnfueralle heißt es: „Der Hublift für die fahrzeuggebundene Einstiegshilfe beim ICE 4 und anderen Zügen ist von uns vertragsgemäß geliefert worden. Es ist ein komplexes Bauteil, das wir zusammen mit unserem Partner Deutsche Bahn optimieren und weiterentwickeln.“

Wie ein YouTube-Video zeigt, hat aber auch das Zugpersonal mit der neuen Technik hin und wieder noch etwas zu kämpfen.


red, Titelfoto: DB AG (Archiv)

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