ICE-Werk Basel: Neues Instandhaltungsgleis für ICE 4-Züge in Betrieb

Im ICE-Werk Basel ist ein neues Instandhaltungsgleis für den ICE 4 in Betrieb genommen worden. Die Deutsche Bahn hat dort rund 13 Millionen Euro investiert.


Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch (4. Dezember) ein Instandhaltungsgleis für die neueste ICE-Generation im Werk Basel feierlich in Betrieb genommen. Mit Fahrplanwechsel am 15. Dezember kommen die neuen ICE 4-Züge auch in Richtung Schweiz zum Einsatz. Für die künftige Wartung der neuen Zugflotte in Basel hat das Bahnunternehmen nach eigenen Angaben rund 13 Millionen Euro investiert. Der Umbau des Gleises begann im September 2018 und erfolgte während des laufenden Wartungsbetriebes, um rechtzeitig zum Fahrplanwechsel 2019/2020 in Betrieb zu gehen.

„Die Millioneninvestitionen machen das Werk Basel im Sinne einer starken Schiene fit für die Zukunft, gerade im Hinblick auf die voranschreitende Modernisierung der DB-Fernverkehrsflotte“, betonte Jürgen Lange. „Die Besonderheit bei der Wartung und Instandhaltung von Zügen hier in Basel ist die gleichzeitige Anwendung von Schweizer und Deutschem Regelwerk“, so Lange weiter.

Im ICE-Werk-Basel kümmern sich 155 Mitarbeiter im Zweischichtsystem um die Instandhaltung und Bereitstellung der Fernverkehrszüge der DB im gesamten Südwesten. Täglich werden hier 6-ICE-Züge und 2 IC-Züge gewartet.

Das DB-Instandhaltungswerk Basel hat eine lange Historie. Es wurde bei seiner Inbetriebnahme 1913 ursprünglich für die Wartung von Dampflokomotiven konzipiert. Seit dieser Zeit wurde das Werk immer wieder auf die Anforderungen der jeweiligen neuen Zuggenerationen angepasst. Für die nächsten Monate sind in Basel Bad Bf weitere Investitionen in eine neue Lagerhalle für Großersatzteile und Abstellgleise für ICE geplant.


red, Titelfoto: DB AG

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