Verdacht auf Gefahrgutaustritt führt zu Straßen- und Bahnstreckensperrung

Die Bundespolizei ist am Mittwoch (11. Dezember) über einen möglichen Gefahrgutaustritt im Rangierbahnhof Mannheim informiert worden. Einer ersten Meldung zufolge soll es sich um einen Kesselwagen gehandelt haben, der mit Salpetersäure beladen war. 

Nachdem zunächst unklar war, ob der austretende Dampf tatsächlich der Gefahrenstoff war, konnte am Abend Entwarnung gegeben werden. Neben der Berufsfeuerwehr Mannheim war auch die Werksfeuerwehr der BASF vor Ort, um Messungen durchzuführen. Diese ergaben abschließend, dass es sich bei dem austretenden Dampf lediglich um Wasser handelte. Was den Austritt des Wasserdampfs verursachte ist derzeit nach Polizeiangaben nicht bekannt. Bis das Ergebnis der Messungen jedoch fest stand, wurde die Bahnstrecke zwischen Mannheim und Heidelberg sowie die über den Gleisen verlaufende L542 zwischen den Mannheimer Stadtteilen Pfingstberg und Hochstätt zeitweise gesperrt. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr auch Kräfte der Landes- und Bundespolizei sowie der Deutschen Bahn und des Rettungsdienstes.


red, Titelfoto: Bernd Sterzl / Pixelio (Symbolbild)

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