Hamburg: Neue S-Bahn-Station Elbbrücken geht in Betrieb

Am Samstag (14. Dezember) ist in Hamburg die neue S-Bahn-Station Elbbrücken eröffnet worden. An den Feierlichkeiten nahmen neben DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann teil. Ab Sonntag werden die ersten S-Bahn-Züge die neue Station anfahren.


Zwischen den Stationen Hammerbrook und Veddel ist in den vergangenen zwei Jahren ein neuer S-Bahn-Haltepunkt entstanden. Die neue Station, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Hamburger Elbbrücken befindet, verfügt über zwei Außenbahnsteige mit einer Länge von je 210 Metern. Durch eine gläserne Fußgängerbrücke, dem sogenannten Skywalk, ist die Station mit dem benachbarten U-Bahnhof verbunden. Der neue S-Bahn-Haltepunkt wird von einer geschwungenen, etwa 90 Meter langen Stahl-Glas-Konstruktion überdacht. Die Kosten für das Bauwerk beliefen sich nach DB-Angaben auf rund 70 Millionen Euro.

© DB AG

„Mit dem neuen S-Bahnhof haben wir – der Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die DB gemeinsam – einen leistungsfähigen Nahverkehrsknoten geschaffen“, sagte Ronald Pofalla anlässlich der feierlichen Eröffnung am Samstag. Ab dem morgigen Sonntag (15. Dezember) wird der Haltepunkt von täglich rund 470 S-Bahnen der Linien S3 und S31 angefahren. Es werden bis zu 20.000 Fahrgäste erwartet, die die neue Verkehrsstation künftig nutzen werden.

„Mit einem architektonisch hochwertigen Bahnhofsgebäude verbindet die S-Bahn an den Elbbrücken jetzt den Hamburger Süden mit der HafenCity und dem zukünftigen Quartier Elbbrücken. Durch die Umsteigemöglichkeit in die U-Bahn entstehen neue Querverbindungen in weitere Stadtteile bis in den Hamburger Osten. Dadurch wird der Hauptbahnhof als stark beanspruchter Knotenpunkt entlastet und die Leistungsfähigkeit des Schnellbahnsystems insgesamt verbessert“, so Bürgermeister Tschentscher. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, ergänzt: „Beide Stationen sind architektonisch interessante Bauwerke. Sie werden sicherlich ein Magnet für Hamburger und Touristen werden. Sie stellen ein weiteres Highlight als neuer Mobilitätsknoten im Nahverkehr zur Anbindung der Süderelbe-Region und der HafenCity dar.“


red, Titelfoto: Bahnblogstelle

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