Bundespolizei ermittelt nach Steinwurf auf fahrende S-Bahn

Am Samstagabend (14. Dezember) haben bislang unbekannte Täter einen Zug der S-Bahn München gegen 17:30 Uhr mit Steinen beworfen. Durch den Vorfall, der sich zwischen den Bahnhöfen München-Karlsfeld und München-Allach ereignete, wurde die Frontscheibe des Führerstandes beschädigt. Polizeiangaben zufolge befand sich der Zug der Linie S2 etwa 400 Meter vor der Einfahrt in den Bahnhof München-Allach, als der Triebfahrzeugführer den Einschlag bemerkte. Er leitete daraufhin aus einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h eine Schnellbremsung ein.

Von den rund 200 Fahrgästen wurde niemand verletzt. Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst noch keine Informationen vor. Der beschädigte Triebzug wurde anschließend ausgesetzt und ins Bahnbetriebswerk nach München-Steinhausen gefahren.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Mögliche Zeugen, die zum Tatzeitpunkt in Tatortnähe verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer 089/5155500 mit der Münchner Bundespolizei in Verbindung zu setzen.


red, Titelfoto: Bundespolizei