Zwölf Milliarden Euro bis 2026: Deutsche Bahn investiert „Rekordsumme“ in den Ausbau der Zugflotte

Die Deutsche Bahn investiert in den kommenden Jahren mehr als zwölf Milliarden Euro in den Ausbau ihrer Zugflotte. Laut DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber sei dies eine „Rekordsumme“ in der Unternehmensgeschichte.


Allein das Beschaffungsvolumen zur laufenden Modernisierung des Fernverkehrs umfasst nach DB-Angaben bis zum Jahr 2026 8,5 Milliarden Euro. Aber auch die Nahverkehrstochter DB Regio investiert in den Fahrzeugbestand: So sollen rund 2,7 Milliarden Euro in die Flotten der fünf großen S-Bahnen in Deutschland fließen. Das Geld werde für Redesigns und die Neubeschaffung von Fahrzeugen genutzt, heißt es in einer Mitteilung des DB-Konzerns. Etwa eine Milliarde Euro der Investitionen in den nächsten zwei Jahren sei für die Modernisierung der DB-Regio-Flotte mit über 350 Neufahrzeugen vorgesehen. „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert. Attraktive Verbindungen zwischen den Metropolen, leistungsstarke Mobilität in unseren Städten und auf dem Land sind tragende Säulen der Verkehrswende“, so Huber.

Unternehmensangaben zufolge stehe außerdem die Ausweitung des Angebots und des Reisekomforts im Mittelpunkt: Auf zahlreichen Verbindungen kommen ab sofort statt der bislang eingesetzten Intercity-Wagen, die zum Teil über 40 Jahre alt sind, nun vermehrt moderne ICE-Züge zum Einsatz. Seit Ende 2018 werden zudem zwischen München und Berlin zusätzliche Fahrten und täglich zusätzlich 3.000 Sitzplätze angeboten. Die Nachfrage auf dieser Verbindung sei 2019 weiter gestiegen – um vierzehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


red, Titelfoto:  Bahnblogstelle (Archiv)

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