Stuttgart 21: Ministerpräsident Kretschmann und DB-Infrastrukturvorstand Pofalla auf Baustellenrundgang

Der Bau des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm schreitet voran. Von den rund 59 Kilometer langen Tunnelröhren sind nach Angaben der Deutschen Bahn bereits knapp 50 Kilometer vorgetrieben. Rund 70 Prozent der Bahnsteigflächen für den künftigen Hauptbahnhof seien bereits in zehn Metern Tiefe betoniert. Davon konnten sich am Mittwoch (8. Januar) der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla bei einem Rundgang über die Baustelle überzeugen. Für Kretschmann war es der erste Besuch auf einer Baustelle des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm, zu dem auch Stuttgart 21 gehört.

„Der Baufortschritt des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm ist deutlich zu sehen. Das betrifft gerade auch die Kelchstützen der Dachkonstruktion. Mich beeindruckt die Leistung der Ingenieurinnen und Ingenieure, die hier eine eindrucksvolle Architektur geschaffen haben“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. DB-Infrastrukturvorstand Pofalla ergänzt: „28 Kelchstützen bilden das imposante Dach des zukünftigen Bahnhofs. Zudem ist der Knoten Stuttgart unser Pilotprojekt für die Digitalisierung der Schiene in Deutschland. Zukünftig fahren Züge öfter und in dichterer Taktung. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir so eine wesentliche Voraussetzung für die starke Schiene in Südwestdeutschland.“

Stuttgart 21 umfasst die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart und soll nach den Planungen der Deutschen Bahn viele neue Direktverbindungen im Fern- und Regionalverkehr ermöglichen. Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm entstehen insgesamt vier neue Bahnhöfe und 59 Kilometer Tunnel. Jährlich über zehn Millionen Fahrgäste im Fernverkehr in ganz Deutschland sollen nach Fertigstellung des vom Bahnprojekt Stuttgart–Ulm profitieren.


red, Titelfoto: DB AG