Bundespolizei ermittelt nach Laserattacke auf Lokführer in Augsburg

Am frühen Mittwochmorgen (15. Januar) wurde der Lokführer eines Güterzuges im Bahnhof Augsburg-Oberhausen durch einen Laserstrahl geblendet. 


Die Bundespolizei ist gegen 05:50 Uhr über eine Laserattacke auf einen Güterzuglokführer informiert worden. Ein Fahrdienstleiter des Augsburger Hauptbahnhofs hatte den Vorfall nach Bekanntwerden gemeldet. Laut Mitteilung der Bundespolizei wurde der Lokführer bei der Einfahrt in den Bahnhof Augsburg-Oberhausen durch einen Laserpointer geblendet. Als er den Angriff bemerkte, habe er sich sofort vom Lichtstrahl abgewandt und blieb somit unverletzt. Er konnte seine Zugfahrt weiter fortsetzen. Eine Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg.

„Durch direktes Anleuchten mit einem Laserpointer können irreparable Schäden an den Augen bis hin zu Blindheit hervorgerufen werden“, warnt ein Bundespolizeisprecher. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Sachdienliche Hinweise von Zeugen werden von der Bundespolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/34356-0 entgegengenommen.


red – aktualisiert, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild / Archiv)