E-Scooter in Oberleitung sorgt für Sperrung des Güterbahnhofs Karlsruhe

Die Bundespolizei ermittelt im Falle eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, nachdem bislang unbekannte Personen am Mittwochabend (15. Januar) einen E-Scooter von einer Brücke in die Oberleitung geworfen hatten. 


Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn bemerkte gegen 21:15 Uhr Personen, die sich auf der Wasserwerkbrücke im Bereich des Karlsruher Güterbahnhofs aufhielten. Kurze Zeit später wurde ein E-Scooter von der Brücke in die stromführende Oberleitung geworfen, was einen lauten Knall verursachte. Der Roller blieb im Fahrdraht hängen. Durch den Vorfall musste der gesamte Güterbahnhof für etwa 35 Minuten gesperrt werden.

Erst nachdem die 15.000 Volt führende Oberleitung abgeschaltet und durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn geerdet war, konnte das Hindernis entfernt und durch die Bundespolizei als Beweismittel sichergestellt werden.

Die Personen auf der Brücke sind bislang unbekannt. Anhand von Zeugenaussagen sowie dem Roller, werden diese nun ermittelt. Ihnen droht eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.


red, Titelfoto: Pixabay (Symbolbild)

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