Kurzfristige Bauarbeiten auf Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin sorgen für Fahrplanänderungen

Zwischen Ende Januar und Mitte Februar wird die Deutsche Bahn rund zwanzig Kilometer der Schnellfahrstrecke Hannover – Berlin erneuern.


Grund für die Modernisierungsmaßnahmen sei der starke Verschleiß der Schienen. „Um auf der hochfrequentierten Strecke weiterhin Züge mit bis zu 250 km/h fahren zu können, ist daher kurzfristig ein Austausch der Schienen nötig“, teilt ein Bahnsprecher mit.

Der Abschnitt zwischen Nahrstedt und Gardelegen ist wegen der Arbeiten vom 24. Januar bis 14. Februar nur eingleisig befahrbar. Nach DB-Angaben kommt es in dieser Zeit teilweise zu Haltausfällen in Berlin-Spandau, Stendal und Wolfsburg sowie zu geänderten Fahrzeiten. Betroffen sind die ICE-Verbindungen Berlin–Wolfsburg–Hannover–Hamm–Köln/Düsseldorf, Berlin–Wolfsburg–Braunschweig–Kassel–Frankfurt–Karlsruhe–Basel und Berlin–Stendal–Wolfsburg–Hannover–Osnabrück–Amsterdam. ICE- und IC-Züge fahren auf der Strecke zwischen 20 und 60 Minuten länger als sonst. In der ersten Woche der Bauarbeiten (24. bis 31. Januar) seien hauptsächlich Züge in der Nacht betroffen, in den letzten beiden Wochen (1. bis 14. Februar) auch Züge am Tag.

In Berlin-Spandau halten während der Bauarbeiten weiterhin nahezu alle ICE-Züge. Der Halt der zweistündlichen IC-Linie in Richtung Amsterdam entfällt. In Stendal bleiben viele Direktverbindungen bestehen, vor allem morgens für Pendler nach Berlin. Für die Abendverkehre von Berlin zurück nach Stendal gibt es Umsteigeverbindungen, zum Beispiel über Wittenberge oder Rathenow. In Wolfsburg werden weiterhin viele direkte ICE-Verbindungen angeboten, z.B. von und nach Berlin, Köln, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Die Halte der IC-Linie Berlin–Hannover–Amsterdam entfallen in Ost-West-Richtung weitgehend. Nach Amsterdam bestehen Umsteigeverbindungen via Hannover.


red, Titelfoto: DB AG (Archiv)