Oberleitungsschaden in Hamburg: 68 Fahrgäste aus Regionalzug evakuiert

Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie die Bundespolizei sind am Donnerstag (16. Januar) alarmiert worden, nachdem es zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Hamburg-Dammtor zu einem Oberleitungsschaden gekommen war.


Ein 15.000 Volt führender Fahrdraht war gegen 8:45 Uhr aus zunächst unbekannten Gründen gerissen und kurz nach der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof auf einen Regionalexpress gefallen. Bei dem Zug, der auf Höhe der Lombardsbrücke zum Stehen kam, handelte es sich um RE 21108/21058 von Hamburg Hbf nach Kiel bzw. Flensburg. An Bord befanden sich 68 Fahrgäste. Die Reisenden mussten rund zwei Stunden im Zug ausharren, bis sie evakuiert werden konnten. Zuvor wurden die Nachbargleise gesperrt, der Strom abgeschalten und die Oberleitung geerdet. Verletzt wurde niemand.

Viele Züge mussten nach Altona umgeleitet werden. Betroffen war auch der Fernverkehr. Erst nach Abschluss der Reparaturarbeiten konnten die Gleise wieder freigegeben werden. Infolge der Störung kam es bis zum Nachmittag zu Verspätungen und Zugausfällen.


red, Titelfoto: DB AG (Symbolbild)