Fensterscheibe beschädigt – Bundespolizei ermittelt nach Bewurf von Regionalzug

Am Donnerstag (16. Januar) ist ein Regionalzug kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Burg (bei Magdeburg) in Richtung Genthin von einem bislang unbekannten Gegenstand getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 18:23 Uhr.


Ein Fahrgast des Zuges, der einen lauten Knall wahrnahm, informierte die Zugbegleiterin. Bei der Nachschau entdeckte sie eine beschädigte Fensterscheibe im letzten Waggon und verständigte kurz darauf die Bundespolizei. Trotz des Einsatzes mehrerer Streifenwagen und eines Polizeihubschraubers, der den kompletten Streckenverlauf von Burg in Richtung Genthin abfolg, konnten zunächst keine Hinweise auf den oder die Täter ermittelt werden.

Durch den Bewurf wies die äußere Scheibe einen Einschlag auf und war komplett zersplittert. Auch die Innenscheibe wurde beschädigt, aber nicht durchschlagen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Bei diesem Ereignis handelt es sich um eine schwerwiegende Straftat, bei der es zu weitaus höheren Sach- und auch Personenschäden hätte kommen können, teilt die zuständige Bundespolizeiinspektion Magdeburg mit.

Zeugen, die Angaben zum genannten Vorfall machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0391 / 56549555 mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.


red, Titelfoto: Bundespolizei

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