BEU veröffentlicht Zwischenbericht zum Fahrzeugbrand von DPN 5179 im Januar 2016

Wie aus dem Zwischenbericht zum Fahrzeugbrand eines Triebwagens der Niederbarnimer Eisenbahn GmbH (NEB) im Januar 2016 hervorgeht, gehen die Ermittler der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) derzeit davon aus, dass das Feuer vermutlich durch eine Überhitzung im Bereich der Schaltschütze entstanden ist. Der Ursprung des Brandes, so schreiben die Ermittler, „wurde im unteren Teil des Schaltschrankes 1 im hinteren Zugteil lokalisiert.“ Durch den Brand wurden der Endwagen 2 sowie der Mittelwagen vollständig und der Endwagen 1 teilweise zerstört. Der Gesamtschaden wird mit rund 2,8 Millionen Euro beziffert. Verletzt wurde damals niemand.

Am 6. Januar 2016 geriet Reisezug DPN 5179 auf der Fahrt vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn Osop zwischen Biesdorfer Kreuz Ost und Berlin-Kaulsdorf etwa bei Streckenkilometer 9,6 in Brand. Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen dreiteiligen Triebzug der Baureihe 643.


red, Titelfoto: BEU