DB Sicherheit und Bundespolizei stellen in Leipzig vier Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Im Rahmen eines gemeinsamen Einsatzes von DB Sicherheit und der Bundespolizei konnten in den vergangenen Tagen im Raum Leipzig gleich vier Graffiti-Sprayer auf frischer Tat gestellt werden. 


Wie die Bundespolizei in Leipzig mitteilt, konnte am Dienstag (14. Januar) gegen 2:30 Uhr eine Person beim Besprühen einer abgestellten S-Bahn – unweit des Leipziger Hauptbahnhofs – durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn gestellt werden. Zwei weitere Tatverdächtige entkamen zunächst unerkannt. Die Bundespolizei stellte umfangreiches Beweismaterial am Tatort sicher.

Noch am selben Abend ertappten Mitarbeiter der DB Sicherheit einen Sprayer am Leipziger Haltepunkt Essener Straße. Der 29-Jährige besprühte mit einem weiteren Tatverdächtigen eine Schallschutzwand. Die zweite Person, ein 30-Jähriger, flüchtete, konnte aber wenig später durch die Bundespolizei gestellt werden. Bei der Suche nach dem Mann kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Auch hier konnten Beweismittel sichergestellt werden.

Den vierten Sprayer ertappten Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn am Freitagmorgen (17. Januar): Ein 29-Jähriger konnte unmittelbar beim Besprühen einer Schallschutzwand im Bereich der Essener Straße gestellt werden.

Die Bundespolizei leitete in allen Fällen Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Die Ermittlungen dauern an.


red, Titelfoto: DB AG (Symbolbild)