Gasaustritt an Kesselwagen – Güterbahnhof Offenburg zeitweise gesperrt

Der Güterbahnhof in Offenburg war am Samstag (25. Januar) für rund zweieinhalb Stunden gesperrt. Grund dafür war ein Feuerwehreinsatz an einem Kesselwagen aus dem Gas austrat.


Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Bundespolizei und des Rettungsdienstes wurden am Samstagvormittag gegen 10:32 Uhr zu einem Einsatz auf dem Offenburger Güterbahnhofsgelände alarmiert. Bahnmitarbeiter hatten dort an einem Güterzug einen Gasaustritt bemerkt.

Die Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr sowie mehrere Streifen der Bundespolizei befanden sich aufgrund widersprechender Aussagen der Objektbetreiber des Güterbahnhofs zunächst an einer falschen Zufahrt. Erst nach „zeitraubenden Abstimmungen“ konnte die Armada an ABC-Abwehr-, Lösch- und sonstigen Hilfsfahrzeugen schließlich in das weitläufige Gelände nördlich des Hauptbahnhofs zwischen Okenstraße und Rammersweierstraße eingeschleust werden, hieß es von Seiten der Feuerwehr. Innerhalb der von der Bundespolizei eingerichteten Absperrgrenze suchten Einsatzkräfte nach der Leckage. Der betreffende Kesselwagen war mit dem Edelgas Argon befüllt. Der Gasaustritt konnte an einem Überdruckventil auf dem Waggondach festgestellt werden.

Anschließend wurde der Waggon aus dem Güterzug ausgelöst und auf ein oberleitungsfreies Gleis rangiert. Dort kümmerte sich Fachpersonal um den Sachverhalt. Von dem ausgeströmten Gas, das chemisch als sogenanntes Edelgas geführt wird, „ging zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt aus“, so die Feuerwehr. Der laufende Bahnverkehr war nach Aussage der Bundespolizei nicht beeinträchtigt.


red, Titelfoto: Bundespolizeiinspektion Offenburg

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