Bahnübergangsunfall im Januar 2016 in Remscheid durch Triebfahrzeugführer verursacht

Laut einem Zwischenbericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ist der Bahnübergangsunfall in Remscheid vor etwa vier Jahren auf mehrere Fehler des Triebfahrzeugführers zurückzuführen.


Der Unfall am Bahnübergang Blumentalstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs Remscheid, der sich Ende Januar 2016 ereignete, wurde einem Zwischenbericht der BEU zufolge durch mehrere Arbeitsfehler des Triebfahrzeugführers von DPN 90127 verursacht. „Dieser fuhr am Halt zeigenden Ausfahrsignal ohne Zustimmung des Fahrdienstleiters vorbei. Die daraus resultierende Zwangsbremsung löste der Triebfahrzeugführer auf und fuhr ohne Rücksprache mit dem Fahrdienstleiter und ohne dessen Zustimmung weiter“, schreiben die Unfallermittler. Da der Fahrdienstleiter die Ausfahrzugstraße für DPN 90127 noch nicht eingestellt hatte und somit die Bahnübergangssicherungsanlage nicht eingeschaltet war, kam es in der Folge zu einem Unfall.

Am 25. Januar 2016 prallte die Zugfahrt DPN 90127 auf der Fahrt von Wuppertal nach Solingen gegen 18:05 Uhr westlich des Hauptbahnhofs in Remscheid am Bahnübergang in km 17,056 mit einem Pkw zusammen. Durch den Unfall wurde der Pkw-Fahrer leicht verletzt. Es entstanden Sachschäden an den beteiligten Fahrzeugen.


red, Titelfoto: BEU

Advertisements