Sechs-Kilo-Stein von Brücke auf Zug geworfen – Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags

Am Dienstagabend (28. Januar) hat eine bislang unbekannte Person in Lindau am Bodensee einen über sechs Kilogramm schweren Stein auf einen fahrenden Zug geworfen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen.


Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilt, ist am Dienstag gegen 18:36 Uhr ein etwa 6,6 kg schwerer Stein, der möglicherweise vom naheliegenden Bodenseeufer stammte, von der Thierschbrücke auf einen am Hauptbahnhof Lindau einfahrenden Zug geworfen worden. Der Zug war zum Zeitpunkt des Ereignisses nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs. Die Frontscheibe wurde beschädigt, aber nicht durchschlagen. Der Lokführer, der einen Schock erlitt, blieb ansonsten unverletzt und konnte den Zug sicher am Bahnhof zum Halten bringen.

Die Kriminalpolizei Lindau hat Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Mögliche Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei Lindau unter der Telefonnummer 08382/910-0 in Verbindung zu setzen.


red, Titelfoto: DB AG (Symbolbild / Archiv)