Zugbegleiter entdeckt Schwarzfahrer beim Wäschewaschen im Regionalzug

Der Zugbegleiter einer Westfalenbahn hatte es am Sonntag (2. Februar) mit einem eher ungewöhnlichen Vorfall zu tun. Er hatte einen Mann auf der Zugtoilette entdeckt, der damit beschäftigt war, dort seine Wäsche zu waschen. Weil er zudem ohne Fahrschein unterwegs war, kam die Bundespolizei zum Einsatz. 


Laut einer Mitteilung der Bundespolizei stellte der Zugbegleiter einer Westfalenbahn auf der Fahrt von Braunschweig nach Hannover im Zug eine große Wasserlache fest, die sich vom WC-Raum bis in den Fahrgastbereich verteilte. Bei der Nachschau im Toilettenraum fand er einen Mann vor, der dort seine Wäsche im Handwachbecken einer gründlichen Reinigung unterzog. Einen Fahrschein oder Geld zur Fahrpreisnacherhebung konnte der 28-jährige Pole nicht vorweisen. Er gab an, in die Niederlande reisen zu wollen.

Hinzugezogene Bundespolizisten klopften nach der Ankunft des Zuges in Hannover an die WC-Tür und fanden den Mann mit nacktem Oberkörper vor. Er war noch immer unbekümmert dabei, seine Bekleidung zu waschen. Die Beamten nahmen den wohnsitzlosen Mann zunächst mit zur Wache und fertigten eine Anzeige wegen Leistungserschleichung. Bei einer Überprüfung der Person stellte sich heraus, dass er offenbar bereits mehrfach beim Schwarzfahren erwischt wurde.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild / Archiv)