Projektfortschritt: Genehmigung für weiteren Bauabschnitt der Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen

Das Projekt „Ausbaustrecke Emmerich–Oberhausen“ verzeichnet DB-Angaben zufolge weitere Fortschritte. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat grünes Licht für einen weiteren Planfeststellungsbeschluss gegeben und damit die Weichen für den nächsten Schritt im Projekt gestellt. Damit liegen der Deutschen Bahn nun vier von zwölf notwendigen Beschlüssen vor.


Mit den Planfeststellungsbeschlüssen (PFB) hat die Deutsche Bahn Baurecht für einen Bauabschnitt auf 17 der 73 Kilometer langen Bahnverbindung von Oberhausen nach Emmerich. Der zuletzt erhaltene PFB bezieht sich auf den Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.4, der an der Stadtgrenze nach Dinslaken beginnt und durch Voerde hindurch bis zum Stadtteil Friedrichsfeld führt. Am Haltepunkt Voerde ist ein Neubau beider Bahnsteige geplant, die zudem barrierefrei erreichbar sein werden. Zusätzlich werden Schallschutzwände errichtet, die auf rund zehn Kilometern für dauerhaften Lärmschutz sorgen. Des Weiteren hat sich das EBA gegen die Forderungen der Bürgerinitiative „Wegfall des BÜ Schwanenstraße“ ausgesprochen und stimmt so der Vorhabenträgerin zu.

Die Mitglieder des Projektbeirates Emmerich–Oberhausen tagten am 03. Februar über aktuelle Themen sowie den derzeitigen Stand der laufenden Planungen und Baumaßnahmen. Im Fokus der 17. Sitzung standen die erhaltenen Planfeststellungsbeschlüsse und der anstehende Brückeneinschub über der Emscher, der in der Nacht von Samstag, den 29. Februar, auf Sonntag, den 01. März, stattfindet. Mit dem Bau der neuen Gleise müssen die vorhandenen Brücken um zwei Bauwerke erweitert werden.

© DB AG

Zum Abschluss der Sitzung wurden Gert Auschrat, Leiter der Feuerwehr Oberhausen, und Thomas Verbeet, Leiter der Feuerwehr Wesel, für ihr besonderes Engagement zur Vereinbarung des Rettungs- und Sicherheitskonzeptes zur Ausbaustrecke, vom Projektbeirat geehrt. „Für uns und unsere Region sind der Einsatz und das Engagement der Kollegen Auschrat und Verbeet von besonderer Bedeutung. Dank ihrer konstruktiven Mitarbeit konnte eine Einigung für die Ausgestaltung des Rettungs- und Sicherheitskonzeptes erzielt werden. Das ist ein essentieller Schritt für die Akzeptanz des Projektes Emmerich–Oberhausen“, so die Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Weiss.


red/PM DB, Titelfoto: DB AG (Visualisierung)

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