Schweres Zugunglück in Italien: Hochgeschwindigkeitszug südöstlich von Mailand entgleist

  UPDATE   Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Nähe von Casal Pusterlengo in Italien hat sich eine Zugentgleisung ereignet. 


© Polizia di Stato

Bei einem Zugunglück südöstlich von Mailand sind am Donnerstagmorgen (6. Februar) zwei Menschen ums Leben gekommen und weitere 28 verletzt worden, berichtet die örtliche Feuerwehr. Bei den beiden Toten soll es sich um den Lokführer und einen weiteren Bahnmitarbeiter gehandelt haben. Der Unfall ereignete sich gegen 5:30 Uhr in der Nähe von Casal Pusterlengo. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa soll der Zug zum Zeitpunkt des Unglücks mit etwa 290 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen sein.

Bei dem Unfall hatte sich der Triebkopf des Zuges aus zunächst ungeklärter Ursache vom restlichen Zug gelöst, hieß es in ersten Medienberichten. Er sei gegen ein Objekt auf einem anderen Gleis gestoßen, abseits der Strecke in ein Gebäude weitergerast und erst danach liegengeblieben. Die restlichen Wagen seien alleine weitergefahren, bis der erste Waggon entgleiste, umkippte und ebenfalls liegenblieb.

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Mensch, vermutlich ebenfalls ein Bahnbeschäftigter, soll schwer verletzt worden sein. Die Strecke wurde infolge des Unfalls gesperrt.


red, Titelfoto: Polizia di Stato

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