Lokführer gerät mit Jugendlichen in Schlägerei – Bundespolizei muss eingreifen

Als der Lokführer eines Regionalzuges in Richtung Nürnberg am Samstagabend (8. Februar) gegen 19:30 Uhr am Bahnhof Winnenden zwei Jugendliche von der Weiterfahrt ausschließen wollte, kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den Personen.


Nach derzeitigen Erkenntnissen der Bundespolizei bemerkte der 45-jährige Lokführer zunächst, dass die beiden jungen Männer offenbar auf der Fahrt zwischen Waiblingen und Winnenden auf der Zugtoilette eine Zigarette rauchten, weshalb er sie beim Stopp des Zuges am Bahnhof Winnenden wohl von der Fahrt ausschließen wollte. Daraufhin entwickelte sich zwischen den drei Beteiligten eine verbale Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Jugendlichen den 45-Jährigen offenbar beleidigten. Kurz darauf sollen die Jugendlichen den Lokführer und anschließend dieser die Jugendlichen geschlagen haben. Eine von der Deutschen Bahn alarmierte Streife der Bundespolizei konnte die Kontrahenten noch vor Ort antreffen.

Nachdem die Identitäten der Personen durch die Beamten festgestellt wurden, setzte der Zug seine Fahrt ohne die Jugendlichen fort. Die 14- und 16- Jährigen erlitten leichte Kratzer im Gesicht, der Lokführer blieb wohl unverletzt.

Die Bundespolizei Stuttgart ermittelt nun wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 0711/870350 zu melden.


red, Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild)