Regionalzug stößt mit Hindernis zusammen – Bundespolizei ermittelt wegen Einkaufswagen im Gleis

Die Bundespolizei in Leipzig ermittelt nach einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Bislang unbekannte Täter hatten in der Nacht zu Donnerstag (20. Februar) einen Einkaufswagen auf die Gleise geworfen.


Laut einer Mitteilung der Bundespolizei hatten unbekannte Personen in der Nacht zu Donnerstag einen Einkaufswagen auf die Gleise unterhalb der Brücke Kohlweg geworfen. Gegen 0:15 Uhr kollidierte eine in Richtung Geithain fahrender Regionalzug mit dem Gegenstand und kam nach rund 400 Metern zum Stehen. Glücklicherweise blieben alle Reisenden sowie das Zugpersonal unverletzt. Teile des Einkaufswagens hatten die Kühlmittelleitung abgerissen, wodurch der Zug nicht mehr weiterfahren konnte. Durch die Leipziger Feuerwehr wurde die Kühlflüssigkeit in Wannen aufgefangen.

Der beschädigte Zug wurde in den Leipziger Hauptbahnhof zurückgeschleppt. Dort konnten die Fahrgäste ihre Reise fortsetzen. Die Schadenshöhe am Zug ist Polizeiangaben zufolge noch nicht bekannt. Aufgrund des Vorfalls erhielten sechs Züge Verspätungen.

Die Bundespolizei Leipzig hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen und sucht nun Zeugen, die Personen in der Zeit von 23:30 bis 00:30 Uhr im Bereich des Kohlweges und auf der Brücke gesehen haben, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten. Hinweise bitte an die Bundespolizei Leipzig unter der Telefonnummer 0341 / 997990.


red, Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild / Archiv)

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